Um den Standort eines Buches innerhalb des Bestands genau festzulegen, erhält jedes Buch eine Signatur.
Die Signaturen und die Strichcodes, mit denen die Medien gekennzeichnet sind, sind im elektronischen
Katalog bei
den Exemplardaten verzeichnet und bilden somit das Bindeglied zwischen Katalog und Medien.
Je nach der Aufstellungsart ergeben sich unterschiedliche Arten von Signaturen.
In der Landesbibliothek gibt es verschiedene Arten der Aufstellung:
die alphabetische, die systematische und die mechanische Aufstellung.
Belletristik
In der Belletristik werden die Medien (Bücher und Hörbücher) alphabetisch aufgestellt.
Signaturbeispiel: L DEU BÖLL
L = Literatur
DEU = Sprache
BÖLL = Nachname des Urhebers
Alphabetisch gereiht wird nach dem Nachnamen des Autors, der möglichst vollständig auf das Signatuschild
aufgebracht wird.
Sachliteratur
Im Freihandbereich der Landesbibliothek sind alle Sachmedien nach der verwendeten Systematik zur sachlichen
Erschliessung, der
Dezimalklassifikation, aufgestellt. Bei der
systematischen Aufstellung kommt jedes Buch an diejenige Stelle innerhalb des Bestands, an der sie gemäss
seinem Inhalt im Rahmen der verwendeten Systematik eingereiht werden muss.
Signaturbeispiel: 347
3 = Gesellschaftswissenschaften
34 = Recht, Rechtswissenschaft
347 = Privatrecht. Zivilrecht. Bürgerliches Recht
Magazine
In den Magazinen werden die meisten Medien nach dem "Numerus Currens", einer fortlaufenden
Nummer, eingereiht. Vorangestellt wird eine Buchstabenkombination, die einerseits die Art des Bestands
und andererseits die Höhe des Mediums beinhaltet.
Signaturbeispiel: PX 2345
P = Monographien ohne Liechtenstein-Bezug
X = Höhe des Buchrückens ≤ 28 cm
2345 = Fortlaufende Nummer, wird nach dem Eingang des Mediums vergeben
Signaturbeispiel: FLJ H 3/1960
FLJ = Jahresschrift (Periodikum) mit Liechtenstein-Bezug
H = Höhe des Buchrückens ≥ 28.1 cm
3 = Fortlaufende Nummer, wird nach dem Eingang des Mediums vergeben
1960 = Jahrgang der Ausgabe
Strichcode für die Ausleihe
Da die Signaturen der Belletristik und des Freihandbereichs häufig mehrfach vergeben sind, werden die
Medien durch den von der Signatur unabhängigen Strichcodekleber auf der Rückendecke des Buchs oder durch einen speziellen Kleber auf
dem Datenträger eindeutig gekennzeichnet. Dies ist für die Ausleihe unumgänglich notwendig.